Sonntag, 3. März 2013

SWAP H/W-`12/13 (letzter) Statusbericht!

Ich muss mich schon wieder entschuldigen! Ich bin mal wieder viel zu spät dran, es tut mir leid! Aber ich war die letzten Tage ständig unterwegs und fand einfach nicht die Zeit, den Bericht für das SWAP-Abschluss-Resümee zu schreiben.

Also, meine graue Hose ist leider nur zugeschnitten und mehr war diese Woche einfach nicht drin. Dadurch kann ich leider keine grossen Kombinationsmöglichkeiten zeigen.

Meine Basisfarben für meine SWAP- Garderobe ist Schwarz und Grau.
Diese Basisfarben wollte ich mit Lila- und Aqua-Tönen kombinieren.
So sahen meine unverarbeiteten Stoffstapel aus:


 
Zu den Aqua-Farben bin ich leider noch gar nicht gekommen. Ich hatte mich bis jetzt erstmal nur auf die Lila-Grau-Richtung konzentriert.

Fertig genäht wurden von mir 7 Teile.

3 Kleider:

 
 
 
Desweiteren 2 Oberteile:


Und eine Strickjacke, die nur hier nochmal aufgeführt wird, die aber gleich wieder in den Altkleidersack wandert!
Man sieht schon an meinem Gesichtsausdruck, dass das kein Lieblingsteil von mir ist- ich fühle mich darin nicht wohl und habe sie bis zum heutigen Tag auch noch nie getragen.

Zu guterletzt ist dann noch der Mantel entstanden,


der sich auch gut mit den bisher entstandenen Teilen kombinieren lässt.

Hier nochmal in Kombi mit den 3 Kleidern:



 
So, und das sind noch alles Teile, die ich bis zum Endtermin leider nicht geschafft habe.
 
 
Sie stehen aber immer noch auf meiner Wunschliste.
Wie man sieht, fehlen mir hauptsächlich noch die wichtigen Basisteile, wie z.B. Hose, Rock und Blazer. Da ich an meinem Farbstil nichts ändern werde, bleibe ich auch weiterhin diesem Plan treu und möchte ihn weiter verfolgen, auch wenn der offizielle SWAP nun zu Ende ist. Nur werde ich durchaus auch mal etwas Nicht-SWAP-mässiges dazwischen schieben. Schließlich beginnt bald die schöne Zeit der Frühlings-Sommerkleider ;-).
 
Mein Resümee: Mir war von vornherein klar, dass es mir sehr schwerfallen wird, mich konsequent an diesem Plan zuhalten. Ich neige doch sehr zu spontanen Nähprojekten, dass war mir klar. Diese Spontanität hat mir beim SWAP-Nähen gefehlt und dass hatte zum Ergebnis geführt, dass ich letztendlich viel weniger genäht habe, als ich es üblicherweise tue. Gerne hätte ich das ein oder andere außerplanmäßige Projekt dazwischengeschoben, aber ich wollte kein Nähchaos produzieren und so war meine Motivation, am SWAP dranzubleiben, oft dahin. Hinzu kam noch ein leicht unterschwelliger Zeitdruck, immer am nächsten 1. eines Monats genug Neues präsentieren zu können. Auch das hat die Motivation ein wenig gedämpft.
Positiv ist zu sagen, dass mir der SWAP und vor allem in der Gruppe nähen, viel Spass gemacht hat. Ich habe dadurch neue Blogs entdeckt. Es war sehr interessant zu sehen, für welche Stoffe, Schnitte und Farben sich die anderen SWAP-Teilnehmerinnen sich entscheiden und diese Pläne umsetzen.
 
Ganz herzlich möchte ich Mema, Immi und Rong für die Idee und Durchführung des SWAPs danken!
Bei Ihnen findet Ihr auch die anderen SWAP-Teilnehmer!
 



 
 

Mittwoch, 27. Februar 2013

Vielen Dank!

Ich möchte mich hiermit ganz herzlich für Eure lieben Worte bedanken! Ich bin überwältigt und freue mich sehr darüber, dass Euch mein Mantel so gut gefällt!

In einem Kommentar fragte Annette, wie ich bei der Schulterbreite verkürzen, vorgehe. Da dieses Thema schon oft auch in Foren diskutiert wurde und das Thema bestimmt noch andere Leser interessiert, möchte ich diese Frage mal öffentlich hier im Post beantworten.

Irgendwo im "Hobbyschneiderforum" wurde mal in diesem Zusammenhang erwähnt, dass das, was man an der Schulterbreite kürzt, muss man an der Oberarmkugel des Ärmels wieder ansetzen.

Meine Erfahrung ist, dass dieser Betrag beim Ärmel oben ansetzen, bei Weitem nicht ausreicht!

 
Hier habe ich mal ein Foto, wo man das sehr deutlich erkennen kann. Deshalb ist der Mantel auch immer noch nicht fertig, da ich die Ärmel nochmal raustrennen muss und dazu bisher zu faul war ;-).  .Wie man sieht, knicken die Ärmel ab bzw. gehen deutlich vom Körper weg. Beim Tragen des Mantels zeigen sich dann deutliche Falten (besonders von hinten). Leider wird in fast keinem Buch das Thema behandelt. Lediglich in einem Buch (Müllers Passformfehler) wird erwähnt, dass bei solch einer Faltenbildung das Armloch zu tief ist oder auch anders herum gesehen, die Armkugel ist nicht hoch/tief  genug.
Im Bsp. von meinem letzten Mantel hatte ich die Schulterbreite um 2,5cm gekürzt. An der Armkugel habe ich aber erst einmal 3,5cm hinzugefügt. Dann einen Ärmel  probehalber eingenäht. Immer noch leichtes Abknicken des Ärmels. Ärmel nochmal raus und unten im Achselbereich der Armkugel noch einmal einen guten halben Zentimeter weggeschnitten, wieder eingenäht und nun passt`s.
Ich habe also statt der fehlenden 2,5cm von der gekürzten Schulterbreite an der Oberarmkugel letztendlich 4cm hinzugefügt. Das ist ein Mehrbetrag von 1,5cm, der das Abknicken der Ärmel somit beseitigt hat. Der Betrag variiert je nach Schnitt immer ein klein wenig, deshalb gebe ich nicht gleich zu viele Zentimeter hinzu, denn so kann ich immer noch korrigieren.
Warum man mehr hinzufügen muss als man kürzt, kann ich nicht sagen. Aber, da ich bei meinen Schnitten fast immer die Schulterbreite kürzen muss, habe ich immer diese Erfahrung gemacht und vielleicht hilft es ja dem Ein oder Anderen weiter. 
 
 
Falls doch jemand von Euch einen Tipp hat, in welchem Fachbuch man etwas über dieses Thema findet, bin ich für einen Hinweis sehr dankbar!
 

Montag, 25. Februar 2013

Mein 7. SWAP-Teil (Burda 117-12/2012)

Als erstes muss ich mich entschuldigen, auch auf so manchen Kommentar hier im Blog nur sehr spät, bzw. auch gar nicht reagiert zu haben! Viel zu lange war es hier ruhig, dabei wollte ich im Februar doch so richtig Gas geben und noch einiges beim SWAP aufholen. Leider kam mal wieder alles anders als geplant. Eigentlich ohnehin viel zu tun, legte mich noch eine dicke Grippe so lahm, dass meine Energie über Wochen nur zum Nötigsten reichte. Hinzu kommt noch, dass meine Motivation der Jahreszeit entsprechend, gerade so richtig im Keller ist. Mir hängt der ganze Schnee zum Hals raus und dabei haben wir erst Ende Februar.
Ich kaufe schon jede Woche frische Frühlingsblumen, um mir so wenigstens einen schönen Farbtupfer ins Haus zu holen (und somit auch eine kleine Illusion ;-)).

Die letzten Tage bin ich oft damit beschäftigt, auf diverse Internetseiten eine entsprechende Unterkunft für unseren Frühlingsurlaub (leider aber erst im Mai) zu suchen. Dabei träume ich mich schon weit weg in wärmere Regionen ;-). Ich mag auch keine dicken Klamotten mehr anziehen und will endlich Frühling und Sommerkleidung nähen (da schwebt mir nämlich schon ein leichtes, hellblaues Hemdblusenkleid aus einem schönen Leinen vor)! Geht es Euch auch so? Kommt Euch der Winter in diesem Jahr auch besonders lang vor?

Aber nun genug gejammert, kommen wir endlich zum eigentlichen Grund des Posts.
Heute möchte ich Euch meinen neuen SWAP-Mantel


 nach dem Schnitt aus der Burdastyle 117-12/2012 vorstellen.

Und jetzt kommt meine Bilderflut, denn ich habe den Mantel jeweils mit den 3 verschiedenen Kleidern aus dem SWAP kombiniert. Eigentlich wollte ich Euch gerne mal wieder Tragefotos von Aussenaufnahmen präsentieren, aber für diesen Mantel ist es definitiv noch zu kalt. Heute morgen, auf dem Weg zu Arbeit, waren es -18°C....brrrr, fürchterlich.

 
 Hier mit dem Burda-Kleid aus dem anthrazitfarbenen Romanitjersey, der seitlichen Raffung und Wasserfall-Ausschnitt und wegen der 3/4Ärmel Langarmhandschuhe aus butterweichem Nappaleder.



(Das Foto ist leider ein wenig unscharf, es war aber das Einzige mit geschlossenem Mantel an mir)



Ich war mir ja sehr lange unschlüssig, wie lang der Mantel eigentlich werden sollte. Zuletzt hatte ich ja hier erwähnt, dass ich mich für eine Länge kürzer wie das Burda-Kleid entschieden habe. Doch inzwischen habe ich es fast bei der Originallänge belassen. Lediglich 4cm kamen ab, so dass der Mantel gerade so die Saumlänge des Kleides bedeckt. Bei der Anprobe fand ich es so dann doch besser.

Hier mit dem Burdakleid aus dem beflocktem Jersey und auch einem Wasserfallkragen.


Und zum Schluss das "kleine Schwarze" (Museums-Dinner-Kleid):




Der Stoff war eigentlich ein schöner und sehr flauschiger Walk. Wieso war? Tja, nach dem sorgfältigem Aufbügeln der Einlage ist daraus ein schöner, fester Stoff mit Loden-Charakter entstanden. Das fand ich zu diesem schlichten, klaren Schnitt dann sogar passender. Also habe ich alle Schnittteile komplett mit Einlage bebügelt, um ein gleichmässiges Ergebnis zu erzielen.



Besonders gefällt mir an diesem Schnitt ja die Schnittführung, denn der Brustabnäher verläuft in dem Taillenabnäher und in der Taillennaht sind dann auch die Taschen versteckt. Das erfordert ein stichgenaues Nähen, dass ist aber auch schon die einzige knifflige Stelle an dem Schnitt.
Da die vorderen Kanten nur voreinander und nicht übereinander geschlossen und einzig vom Bindegürtel gehalten werden, will ich noch einen kleinen, versteckten Hakenverschluss an der Innenseite anbringen. Dann kann man sich darin bewegen wie man will, ohne ständig darauf achten zu müssen, dass der Mantel nicht aufklafft.
Die Ärmelform habe ich abgeändert, denn ich stehe nicht so auf ausgestellte Ärmel. Meine sind jetzt gerade geschnitten und in 3/4 Länge (Ihr wisst ja, ich mag alles, was 3/4Ärmel hat).
Ansonsten musste ich nur noch die Schulterbreite wieder um 2,5cm verschmälern. Weitere Änderungen waren bei diesem Schnitt nicht nötig.
Bei besonderen Anlässen (zum Bsp. royale Hochzeiten oder so) ein bisschen ladylike mit farblich passender Ansteckblüte:

 
 



Allerdings muss ich dann auf den passenden Kopfschmuck verzichten, sonst sehe ich schnell aus, wie Queen Mum persönlich ;-).
Nein, im Ernst. Ich mag gerade die Schlichtheit des Schnittes und werde den Mantel ohne Schnickschnack tragen, schließlich ist die Farbe schon Aussage genug ("ziemlich krasse Farbe",so der Kommentar von meinem Mann). Die Farbe ist hier auf den letzten Fotos sehr gut und originalgetreu getroffen. Auf den Tragefotos fällt das Lila leider ein wenig zu beerig aus.

Innen ist der Mantel mit Anthrazitfarbenem Stretchfutter abgefüttert. Wie es sich gehört, mit Bewegungsfalte im Rückenteil und von Hand eingenähtes Ärmelfutter, damit alles gut sitzt und auch innen nichts verrutscht. Wegen der vielen Handarbeit beim Abfüttern, hasse ich es auch so.

 
Fazit: Ein sehr schöner, zeitlos klassischer Schnitt, den ich sehr empfehlen kann.
Ein Mantel, der bestimmt oft von mir getragen wird!

So, ... und nun muss ich sehen, ob ich bis zum 1.März (unserem SWAP-Abschluss-Stichtag) wenigstens noch die dunkelgraue Hose schaffe, denn die ist noch ein wichtiger Bestandteil des SWAP`s, um gut die bereits entstandenen Teile kombinieren zu können. Drückt mir bitte die Daumen!

Montag, 21. Januar 2013

Mein "kleines Schwarzes"!

Dem Anlass entsprechend, brauchte ich ganz dringend ein kleines Schwarzes. Für das kommende Wochenende haben wir hier ein so genanntes Museums-Dinner gebucht, d.h. 7 Gänge in 7 Räumlichkeiten und unter dem Motto "All`italiana- Sonne auf dem Teller". Was auch sonst, bei meinem Hang zu Italien ;-).
Dafür sollte meine Garderobe elegant und nicht zu auffällig sein. Ich wollte ein Kleid, das ganz klassisch-zeitlos, elegant und ohne jeglichen Firlefanz ist.
Das Kleid, für welches ich mich entschieden habe, ist von Burda Nr. 1003 (Fertigschnitt), allerdings findet man es auch in der "Klassik"-Ausgabe von Burda. Auf den Schnitt bin ich aufmerksam geworden, als ich in der Burda-User-Galerie das Kleid von Maxi gesehen habe. Leider ist für Schweizerinnen kein rankommen an den Schnitt, da er nicht im regulären Katalog geführt wird und Burda leider keine Schnittmuster in die Schweiz versendet. Zum Glück war Maxi so lieb und hat mir den Schnitt in meiner Größe zugeschickt, wofür ich Ihr sehr dankbar bin.

Ich habe das Modell A mit 3/4langen Ärmeln genäht.




Und hier ist mein "kleines Schwarzes":


Das Kleid ist aus schwarzem Romanit-Jersey von Buttinette. Auf das Abfüttern des Kleides habe ich aus Gründen des Komforts verzichtet, da ich lieber ein bequemes Unterkleid darunter ziehe.


Die Kette hatte ich zwar extra für dieses Kleid gekauft, sehe aber nun auf den Fotos, dass ich sie doch nicht so perfekt dazu finde. Da werde ich lieber eine zierliche Goldkette mit Stein dazu tragen.

 
Änderungen waren kaum nötig. In der Saumlänge habe ich 6 cm hinzugefügt und die Taillenabnäher im unteren Vorderteil habe ich weggelassen, da ich es nicht zu Figur-betont, sondern Figur-umspielend wollte.
Der Schnitt ist relativ schnell genäht. Sollte ich den Schnitt nochmal nähen (werde ich bestimmt ;-)), dann werde ich beim nächsten Mal den Ausschnitt noch etwas mehr verschmälern. Ich habe hier bereits an jeder Seite des Ausschnittes die Schulternaht um 1,5cm verbreitert, aber es könnte ruhig noch mehr sein. Die BH-Träger schauen ständig hervor, da muss ich noch so Halter anbringen und es sitzt doch recht knapp auf der Schulter.

 
Hier die passenden Accessoires etwas näher und deutlicher. Stiefeletten und Abendtasche sind aus Velourleder und der Gürtel war ein Schnäppchen von nur 5 Franken von H&M. Eigentlich wollte ich ein paar sehr elegante hohe Stiefel mit dünnem Absatz und vorne spitz. Aber bei meiner Schuhgrösse ist es soooo schwierig, was passendes zu finden.
 
Zum Kleid fehlt ja auch noch eine passende Jacke.
 
Hier liegt mein neuer, dunkelgrauer Kunstfaserpelz. Daraus soll noch eine schlichte, Kragen- und Verschluss-lose Jacke genäht werden. Mal sehen, ob ich es noch schaffe. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, da findet sich auch noch was im Kleiderschrank.

 
Beide Teile, also schwarzes Kleid und die Felljacke passen super zum SWAP. Dadurch wird nun meine noch zu nähende Swap- Liste leider nicht kürzer. Im Gegenteil, es sind trotzdem noch weitere 3 Teile (vorerst ;-)) hinzugekommen.
 
Eigentlich wollte ich Euch ja endlich meinen lilafarbenen Mantel präsentieren. Aber wie man sieht, kommt einem doch immer etwas dazwischen.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Kein wirklicher SWAP-Bericht!

 
Erst einmal möchte ich Euch allen ein wunderschönes, gesundes und zufriedenes neues Jahr wünschen!
Ich hoffe, Ihr habt die Festtage gut überstanden und seit fürs neue Jahr gut gerüstet und hochmotiviert.
 
Was meinen SWAP-Bericht betrifft, gibt es leider keine nennenswerten Fortschritte zu vermelden. Der Dezember war für mich ein nähfreier und somit auch blogloser Monat. Um mir selber den Druck zu nehmen, habe ich alle Aktivitäten (im ohnehin immer sehr stressigen Dezember) ruhen lassen und versucht, die Adventszeit trotzdem so besinnlich wie möglich zu geniessen. Das hieß auch, wenig am Zeitfresser Computer zu sitzen, dafür mal wieder mehr Bücher gelesen und gemütlich auf dem Sofa vorm Fernseher gestrickt.
 
Außerdem hat mich die Entscheidung über die richtige Mantellänge beim Mantelprojekt, ziemlich ausgebremst. Die Originallänge (bei mir war es eine Handbreit unterm Knie) war mir einfach zu lang und unpraktisch. Für mein Gefühl stimmte so auch die Proportion nicht. Aber was war/ist die richtige Proportion? Entschieden habe ich mich nun für ein paar Zentimeter oberhalb des Knies. Eigentlich wollte ich ihn auch über das dunkelgraue Burda-Wasserfall-Kleid tragen und eigentlich ist es ja schöner, wenn das Kleid nicht unterm Mantel hervorschaut, das tut es nun aber! Aber ich kann die Mantellänge ja nicht nur am Kleid festmachen. Er soll ja auch zur Hose gut aussehen und da gefällt mir die kürzere Variante besser.
Nun, mit Beginn des neuen Jahres bin ich wieder hochmotiviert und ausgeruht und will diesen Mantel endlich zu Ende bringen. Schließlich steht noch viel offen und ich muss beim SWAP-Plan ein wenig aufholen. Mir ist zwar durchaus bewusst, dass ich nicht alles geplante bis zum 1.März schaffe, aber es gibt ja auch noch ein Leben danach und ich will ja an diesem Farbkombi-System festhalten.
Das (mein) Hauptziel ist es ja dabei, den Kleiderschrank so übersichtlich, wie möglich zu halten. Deshalb wurde bereits wieder Einiges im Schrank entsorgt und sich auf weniger beschränkt. Im letzten Monat wurden zwar ein paar passende SWAP- Accessoires gekauft, diese waren aber sehr gut und wohl überlegt.
 
 
So habe ich mir passend zum SWAP eine sehr schöne, kirschrote Handtasche gekauft, um die dunkelgraue Basis-Garderobe ein wenig farblich aufzupeppen.
Für einige, der geplanten Mäntel mit 3/4langen Ärmeln habe ich ein paar schwarze Langarm-Handschuhe aus weichem Nappaleder gekauft. Denn Mäntel mit 3/4-Ärmel machen im Winter wenig Sinn, sehen (für mich) aber trotzden schicker aus ;-).
Außerdem Kaschmirwolle für einen Kragen/ Loop, der ist auch bereits fertig gestrickt (da einige meiner geplanten Mäntel ja Kragenlos sind) und eine schicke Mütze mit Blüte im passenden Grau.
Das war es bei mir nun auch schon! Ihr seht, ich muss noch viel aufholen.
 
Aber jetzt schaue ich erst einmal bei Mema, Immi und Rong nach, was die anderen SWAP-Teilnehmerinnen geschafft haben.
 
Euch allen wünsche ich einen guten Start fürs neue Jahr und liebe Grüße,
Eure Sabine

Samstag, 1. Dezember 2012

3. SWAP-Zwischenstand H/W 12/13

Als erstes möchte ich Euch noch zwei ausstehende Tragefotos von den zuletzt entstandenen Teilen zeigen.

 Einmal der Vogue-Pulli:



 

Frau Sonoemi seit heute mit Brille! Muss mich erst noch daran gewöhnen.
 
Eigentlich ein sehr schöner Schnitt, denn der Pulli trägt sich sehr bequem. Einziger Kritikpunkt: Der Ausschnitt/Kragen könnte für meinen persönlichen Geschmack  noch ein bisschen mehr "Wasserfall-artig" ausfallen, so wie es auch auf der Abbildung des Schnittes aussieht. Ansonsten aber empfehlenswert!
 
Und dann bin ich Euch ja auch noch Tragefotos von dem Strick-Cardi schuldig. Hier in Kombi mit dem Vogue-Pulli.
 
 
Im November sind also 3 neue SWAP-Teile hinzu gekommen und das 4., der Mantel, ist leider zum heutigen Termin doch noch nicht fertig geworden.
 
Also die Übersicht.
 
Das war der alte Plan:
 

So sieht der aktuelle Plan momentan aus:

 
Wie man sieht, sollte ich nun langsam mal mit den Basisteilen (sprich: Blazer, Hose und Rock) beginnen, sonst sind die Kombi-Möglichkeiten stark eingeschränkt ;-).
 
Momentan sieht es bei den fertigen Teilen so aus:
 

Noch sehr lila-lastig, das Ganze.

Aber dafür ist der lilafarbene Stoffstapel schon sehr geschrumpft:


Aber bis Weihnachten will ich auch noch ein schwarzes Weihnachtskleid dazwischen schieben. Mal sehen, wie das zeitmässig hinhaut.
 
Alle anderen Teilnehmerinnen des SWAP`s findet Ihr bei Mema, Immi und Rong und ich wünsche Allen weiterhin viel Spass!
 
Euch allen noch einen wunderschönen 1.Advent und liebe Grüsse,
Eure Sabine!

 

Mittwoch, 28. November 2012

Weiter geht es mit den Mänteln!

Denn,... wer im Winter Kleider tragen will, braucht auch das richtige Darüber, sprich: MÄNTEL!
Das 1.Objekt der Begierde: Der verschlusslose Mantel aus der aktuellen Burdastyle-Ausgabe

Modell Nr.117-12/2012

 
Klare Farbe-klarer Schnitt!
 
Den Mantel nähe ich aus einem dunkellila Walkstoff. Das Lila ist dunkel, aber sehr kräftig- eine Farbe, die mir sehr gefällt, ein bisschen mystisch ;-). Der Stoff war zwar beim SWAP-Plan aufgeführt, allerdings noch ohne Schnittmusterplan. Da der Walk ein nur Reststück von 2,30m war, ich aber unbedingt einen Mantel daraus nähen wollte, musste ich lange nach einem geeigneten Schnitt suchen, damit mir der Stoff auch reicht. Burda hat beim Stoffverbrauch zwar 2,60m angegeben, aber 20-30cm lassen sich ja immer irgendwie einsparen. Inzwischen ist auch alles zugeschnitten und hat gereicht.
 Ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal so schnell ein Modell aus der aktuellen Burda genäht habe- völlig untypisch für mich, denn meist hänge ich immer Monate hinterher. Jetzt geht es mal wieder an das leidige Abfüttern- ich hasse es! Eigentlich wollte ich ihn noch bis zum 1.Dezember fertigbekommen. Mal sehen, ob ich es noch schaffe.
 
Sollte mir der Mantel zu schlicht sein, kann ich ihn noch mit einer Ansteckblüte (die sich auch als Faszinator eignet) aufpeppen. Die lief mir letzte Woche zufällig über den Weg. Merkt man eigentlich, dass ich ein Faible für Ansteckblumen habe? Da bin ich wie eine Elster, die ziehen mich immer magisch an. Ich besitze inzwischen einen ganzen Karton davon in allen möglichen Farben.
 
 
Der Farbton ist hier nicht originalgetreu, da ich es mit Blitz fotografiert habe, damit man auch die Blüte gut erkennen kann. Das Lila ist viel dunkler.
 
Der November ist nun auch schon wieder rum und am Wochenende ist schon wieder der nächste Zwischenstand vom SWAP fällig. Meine Güte, die Zeit rennt aber auch wieder....
und was ich Weihnachten/Sylvester anziehen will, weiss ich auch noch nicht. Beim Sew-Along-Weihnachtskleid wollte ich bewusst nicht mitmachen, um mich nicht noch zusätzlich unter Druck zu setzen. Habe mir mit meinem SWAP schon genug vorgenommen. Aber ein Weihnachtskleid bräuchte ich trotzdem ;-).
 
Stichwort "Weihnachtskleid",... beim Sew-Along steht ja das Burdakleid von meinem letzten Post sehr hoch im Kurs. Scheint ja ein Riesenrenner zu werden. Bin gespannt, was noch für tolle Varianten in nächster Zeit hier im Netz kursieren. Ist ja auch ein toller Schnitt!
 
Vielen herzlichen Dank nochmal an all Eure lieben Kommentare zu meinem Kleid! Ich habe mich so darüber gefreut! Da macht das Nähen richtig Spass und man vergisst somit schnell die weniger geglückten Teile (ich sag nur-Cardigan ;-)).  
 
P.S.: Ich habe ein wenig am Blog-Outfit rumgebastelt. Die Bilder sind jetzt grösser (aber trotzdem noch zur Vergrösserung anklickbar) und auch das Textfeld ist wesentlich grosszügiger. Ich denke, so ist es ein wenig ansprechender und angenehmer zu lesen.