Freitag, 4. Februar 2011

Das Jahr fängt schon mal gut an

... und nein, das meine ich nicht etwa sarkastisch, sondern ganz ehrlich. Der Grund, warum es hier in letzter Zeit sehr ruhig ist...

.... ein Wohnungswechsel steht nun an. Die letzten Wochen bzw. Monate waren wir sehr intensiv mit der Wohnungssuche beschäftigt und sind nun endlich im Nachbardorf fündig geworden. Eine wunderschöne und große Maisonette-Wohnung, einfach sonniger, moderner und was schon immer mein Wunsch war- mit einem Kamin. Aber das tollste daran,...
mit freundlicher Genehmigung meines Mannes, bekomme ich das zweitgrößte Zimmer (natürlich nach dem Wohnzimmer) als eigenes Nähzimmer (ohne Gästebett und all dem Kram ;-))- ein großes Zimmer nur für mein Hobby.
Heute war nun endlich der ersehnte Mietvertrag im Briefkasten und jetzt ist alles unter Dach und Fach, wie man so schön sagt und ich....
bin total happy!!!

Das heisst natürlich, hier wird es noch eine Weile so ruhig bleiben, denn nun gibt es viel zu tun- in 8 Wochen ist Zügeltermin.

Aber ein kleinwenig muss noch genäht werden, denn mein Mantel muss endlich fertig werden, sonst brauche ich ihn bald nicht mehr ;-).

Das ist der derzeitige "Entwicklungsstand".
Ein großes Problem war der Sitz der Ärmel. Genau an die diversen Markierungen gehalten und eingenäht, hat der Ärmel extrem viele Falten geworfen, dass war schlichtweg und wörtlich genommen- untragbar. Also Ärmel wieder rausgetrennt, die Armkugel etwas vertieft und den ganzen Ärmel etwas nach vorne geneigt wieder eingenäht (Ärmelnaht und Seitennaht treffen jetzt zwar nicht mehr aufeinander, aber das weiss und sieht ja keiner ;-)).
Beim Zuschnitt ist mir erst aufgefallen, dass bei diesem Mantelschnitt überhaupt keine Taschen vorgesehen sind. Das geht bei einer Winterjacke ja gar nicht, denn wo bitte schön, soll ich bei eisiger Kälte mit meinen Händen hin ;-). Also werde ich noch ein paar Leistentaschen einarbeiten müssen. Ein paar versteckte Taschen in der Seitennaht wären mir zwar lieber gewesen, aber sie waren zu weit seitlich und somit auch nicht sehr praktisch.
Also, ran an die Arbeit. Heute hat ja die Ski-WM begonnen (Quatsch, die beginnt natürlich erst in 3Tagen, aber heute kommt trotzdem den ganzen Tag lang Wintersport im Fernsehen ;-)), also der ideale TV-Nähtag.
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Freitag, 14. Januar 2011

Butterick-Shirt

Erst einmal vielen herzlichen Dank für Eure lieben Kommentare!

Ich hatte ja in einem früheren Post schon bereits den Butterick-Schnitt angekündigt. Ich habe das Modell C (hellblauer Pulli) genäht.







Das Material ist ein feiner Strickstoff mit etwas Mohairanteil und hält auch schön warm.
Der Stoffverbrauch beträgt nur 1,60m und der Schnitt ist auch ganz schnell genäht.
Änderungen brauchte ich keine vornehmen. Aber wenn ich diesen Schnitt noch einmal nähe, werde ich im oberen Bereich des Vorderteil noch ein klein wenig mehr Weite zugeben, damit die Falten noch etwas besser zur Geltung kommen. Bei einem feinen und dünnen Jersey fällt das natürlich wieder etwas besser.
Als reine Vorsichtsmaßnahme habe ich in den restlichen Ausschnittkanten noch ein dünnes Gummi eingezogen, damit sich der Ausschnitt beim Tragen nicht ausweiten kann und nach aussen rutscht.
Von diesem Schnitt werden bestimmt noch einige Varianten folgen.
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Samstag, 8. Januar 2011

Mein Hauskleid (Burda Nr.122-9/2010)


Hier kommen nun die Fotos von meinem Hauskleid:



Dazu passt super meine Kette aus Rosenquarzsteinen.



Das war der Schnitt!
Stoffverbrauch: 2,50m Doppelstrick aus Italien in Grau-Rosa

Was die Schnittanpassung betrifft, so musste ich so ziemlich alles ändern bzw. anpassen. Diesen Kleiderschnitt gab es ja leider nur in Kurzgrösse, ich bin aber jenseits der 1,70m und trage meistens eine Gr.44. Also musste der Schnitt verlängert und verbreitert werden ;-). Deshalb habe ich mir zusätzlich den entsprechenden Rockschnitt in Gr.44 kopiert, die Teile bis auf das Rückenteil zugeschnitten und anschließend alle restlichen Schnittteile dann entsprechend angepasst. Die ursprüngliche Ärmelform hatte mir ja überhaupt nicht zugesagt, deshalb bekam das Kleid noch "vernünftige" Ärmel in 3/4 Länge (finde ich auch viel praktischer, falls man mal eine Jacke drüberziehen möchte. Das Kleid wurde ohne Gehschlitz gearbeitet und ist so trotzdem bequem genug.
Mit diesem Kleid bin ich wirklich sehr glücklich, denn es ist herrlich kuschelig warm und auch sehr bequem für das "Rumlümmeln" auf dem Sofa.
Aber natürlich das Allerwichtigste: mein Mann ist jetzt glücklich und zufrieden- kein Jogginghosen-Look mehr ;-).
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Freitag, 7. Januar 2011

Bilanz 2010

So, bevor ich dieser Tage meine Nähstatistik 2010 aus dem Blog entfernt habe, musste ich mal den Stoffbedarf zusammenrechnen und Bilanz ziehen.
Verarbeitet habe ich ca 41,5m Stoff (Futterstoffe habe ich nicht mitgerechnet). Das sind ca 10m weniger als im letzten Jahr. Eigentlich ein gutes Resultat, da ich aber hauptsächlich mein Stofflager abbauen wollte und trotzdem fast genauso viel Stoff auch wieder nachgekauft habe, bin ich nicht ganz so zufrieden damit. Aber der gute Vorsatz bleibt auch für dieses Jahr bestehen, hoffentlich in diesem Jahr mit mehr Konsequenz.
Genäht wurden zum grössten Teil Kleider, was mich etwas verwundert hat, denn der Alltag zeigt mir eigentlich was anderes (bin eher eine Hosen-Trägerin ;-), aber Kleider nähen macht irgendwie mehr Spass).
Auch was die Anzahl der meist verwendeten Schnittmuster betrifft, war ich doch erstaunt. Hier meine Auflistung:
Burda = 10x
Butterick = 3x
Vogue = 3x
Neue Mode = 2x
Knipmode = 2x
Patrones = 1x
McCalls = 1x
Man sieht es ganz deutlich, Burda ist mein Favorit! Die ital. "la mia Boutique" kam überhaupt nicht zum Einsatz, da habe ich in letzter Zeit auch keine Ausgaben mehr gekauft, da selten etwas Brauchbares für mich drin ist.
Aber dafür habe ich mir zu Weihnachten ein "Patrones"-Abo gegönnt. Auch wenn die jetzigen Hefte es bei weitem nicht mehr mit der guten, alten Patrones aufnehmen können, ist sie für mich immer noch am interessantesten.

Frisch angestrickt....

habe ich dieser Tage eine klassische Strickjacke aus diesem Buch von Kim Hargreaves.


Ich finde die Jacke absolut süss und sehr vielseitig einsetzbar zum Rock oder Hose.
 Naja, der erste Bund ist fast schon geschafft- ich kämpfe mich so Stück für Stück vor. Die Art der Anleitung ist für mich persönlich etwas gewöhnungsbedürftig. Ich habe vom vielen lesen schon ganz viele Knoten im Hirn.
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Montag, 3. Januar 2011

Da bin ich wieder....

Erst einmal möchte ich Euch noch nachträglich ein frohes, neues Jahr wünschen.
Ich hoffe, Ihr hattet alle ein paar schöne Feiertage im Kreise Eurer Lieben!
Ich habe es schön ruhig gehabt. Über Silvester waren Freunde aus dem Frankfurter Raum zu Besuch und sind gestern auch wieder abgereist. Aber jetzt habe ich noch bis zum 10. Januar frei und möchte mich voll und ganz dem Nähen widmen.
Das Nähen macht mir gerade sehr viel Spass, denn ich habe es endlich mal geschafft, zwischen den Feiertagen mein Nähzimmer aufzuräumen und auch zu entrümpeln. Ich glaube, mein Zimmer war die letzten 5 Jahre nicht mehr so groß, wie es jetzt scheint ;-).

Zur Zeit bin ich gerade an einem ganz kuscheligen Hauskleid, das mein Mann sich wünschte (selbstverständlich für mich- nicht für sich, das da keine Missverständnisse aufkommen ;-)). Zu Hause muss meine Kleidung schön bequem sein und meinen derzeitigen Jogginghosen-Look mag er absolut nicht.

Dieser Schnitt von Burda steht schon gaaaanz lange auf meiner TO DO-Liste, nur die Ärmel gefallen mir nicht. Aber sonst eignet der Schnitt sich prima für "mein Hauskleid".



Mein Kleid bekommt natürlich "vernünftige", dieser Jahreszeit entsprechende 3/4lange Ärmel.
Auf der russischen Burda-Seite, in der User-Galerie, hatte ich schon sehr viele Bicolor-Varianten von diesem Schnitt entdeckt und fand sie auch alle sehr schön.
Meine Stoffwahl für dieses Kleid ist ein dickes Doppelstrick-Gewebe aus Italien, die eine Seite ist ein helles Rosa- die andere Seite ein mittleres Grau. Der Stoff eignet sich also perfekt für diese Bicolor-Variante.
Hier auf diesem Foto kann man ihn sehr gut erkennen, auch die Dicke des Strickstoffes.

Eigentlich bin ich auch schon fast fertig, ich muss das Kleid nur noch überall säumen und mal sehen, ob das Wetter dann eine Fotosession erlaubt. 
Außerdem möchte ich Euch noch meine neueste Errungenschaft zeigen und zwar mein neues Notiz- u. Skizzenheft im Vintage-Look.

Ich finde die Damen so zauberhaft und es passt so perfekt zu einem Nähplan-Notizenheft- ich musste es unbedingt haben ;-).

So, wollte mich nur mal kurz gemeldet haben. Jetzt geht es wieder an die Nähmaschine, damit ich Euch bald neue Resultate zeigen kann.
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Dienstag, 7. Dezember 2010

So, meine DROPS- Strickjacke ist fertig!


Anleitung: Drops-Design (klick)
Garn: 550g Drops Symphony
Nadelstärke: Nr.7

Die Ärmel sind in 3/4 Länge und was mir an dieser Jacke sehr gut gefällt, ist die figurnahe Form im Taillenbereich. Da die Wolle schon etwas aufträgt, wirkt die Jacke nicht so "sackig".
Aber mächtig warm ist sie, die kann ich nur bei extremen Minusgraden tragen ;-).

Nun geht es gleich ans nächste Projekt- wieder eine Strickjacke, diesmal einen Klassiker. So ein Teil braucht Frau ja immer!
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Sonntag, 5. Dezember 2010

Schlichtes Shirt im Strickmuster-Look

Erst einmal vielen herzlichen Dank für Eure zahlreichen Kommentare!
Wie ich sehe, geht es vielen von Euch in der Vorweihnachtszeit ähnlich wie mir. Das scheint wohl das "Hamsterrad" unsrer Zeit zu sein. Besonders zu Weihnachten soll immer alles perfekt sein (das ist definitiv nicht meine Ansicht ;-)), da bleibt die Besinnlichkeit meistens auf der Strecke und alles spielt verrückt. Naja, aber gestern habe ich wenigstens meinen ersten Weihnachtsmarktbesuch in diesem Jahr geschafft. Ich liebe Weihnachtsmärkte- je kitschiger um so schöner, nur leider sind die Weihnachtsmärkte hier in unserer Region, bei weitem nicht mit denen in Deutschland zu vergleichen. Also haben wir gestern ganz spontan einen Abstecher an den Bodensee, nach Lindau gemacht. Erst im Lindauer Theater-Café ausgiebig gefrühstückt und uns dann ins Getümmel gestürzt. Bei strahlendem Sonnenschein, aber klirrender Kälte übern Markt schlendern hat auch was- es muss nicht immer die Abendstimmung sein ;-).



Anschließend ging es wieder ins Theater-Café (Ihr merkt schon, es war ein reiner "Genuss-Tag ;-)) und wir haben uns vor der Heimreise nochmal an den köstlichen Torten und Kuchen gestärkt (ich kann es nur jedem empfehlen, die Auswahl dort ist traumhaft). Es war ein toller Tag bei wunderschönem Wetter, um mal auszuspannen!

Apropos ausspannen, ein klitzekleinwenig wurde diese Woche auch genäht. Nichts grosses, ich brauchte ein schnelles Erfolgserlebnis und da kam mir der bereits hier schon getestete Burda-Shirt-Schnitt gerade recht. Vor einiger Zeit hatte ich mir diesen schönen Jersey-Strickstoff gekauft und wusste gleich, dass dafür eigentlich nur dieser Schnitt in Frage kommt.

Der Stoff ist eigentlich eine optische Täuschung, denn er ist hauchdünn und so zart, dass ich bei der Verarbeitung ganz vorsichtig sein musste, um ja keine Fäden am Stoff zu ziehen.
Was mir an diesem Schnitt nicht so gut gefällt, ist der doch sehr Halsferne Ausschnitt (BH-Täger schauen da gerne drunter hervor) und da dieser, wenn man ihn nach der Burda-Anleitung fertigt, doch unschön absteht. Bei meinem damaligen Streifenshirt hatte ich eine separate Blende angenäht, fand diese Lösung aber auch nicht so optimal.
Dieses Mal habe ich zur Ausschnittkante noch jeweils 3cm zugegeben, dann von innen ein Gummi etwas strammer angenäht.
 Den Saum der Kante dann knapp nach innen umgeschlagen und anschließend gecovert.

So liegt der Ausschnitt schön an und gibt auch keinen Blick mehr auf die BH-Träger frei.



Gerade habe ich noch ein weiteres Shirt nach diesem Butterick-Muster (Modell C) zugeschnitten und hoffe, dass ich es genauso schnell fertigbekomme.
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